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Schulz warnt vor Wahlkampf à la Trump 

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz warnt vor einem Wahlkampf im Stil von Donald Trump. (Archivbild)
SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz warnt vor einem Wahlkampf im Stil von Donald Trump. (Archivbild)
Foto: dpa

Pinneberg . Drei Monate vor der Landtagswahl in Schleswig-Holstein und gut ein halbes Jahr vor der Bundestagswahl hat SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz vor einem Wahlkampf im Stil von Donald Trump gewarnt. Der US-Präsident habe alle Grenzen des Respekts eingerissen, sagte Schulz am Dienstag, 7. Februar, vor rund 300 Schülern in Pinneberg bei Hamburg. "Die Kandidatinnen und Kandidaten anderer Parteien sind doch nicht meine Feinde, das sind in der Demokratie Wettbewerber", betonte Schulz.

"Das Gegenteil von Respekt"

Man habe nicht das Recht, andere Kandidaten in ihren Persönlichkeitsrechten mit Fake News, Shitstorms oder anderen Mitteln herabzuwürdigen. "Das, was er (Trump) in seinem Wahlkampf gemacht hat, ist das Gegenteil von Respekt." Gleichwohl sei Trump der frei gewählte Präsident der USA. Damit verdiene er den Respekt, den ein deutscher Kanzler ihm entgegenzubringen habe.

Außer zu Trump stellten die Oberstufenschüler viele weitere Fragen zur EU und internationalen Politik. Die Landespolitik und umstrittene Themen wie die Flüchtlingspolitik oder die Euro-Krise spielten keine Rolle.

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