Welt 

Dresdner Menschenkette gegen das Vergessen

Mit einer Menschenkette wird in Dresden der Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg gedacht.
Mit einer Menschenkette wird in Dresden der Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg gedacht.
Foto: dpa

Dresden. Als Zeichen für Versöhnung und Menschlichkeit haben Tausende Dresdner am Jahrestag der Zerstörung ihrer Stadt im Zweiten Weltkrieg mit einer Menschenkette beide Elbseiten verbunden. Zum Auftakt hatte Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) am Montagabend, 13. Februar, an die Teilnehmer appelliert, mit dem Gedenken eine Brücke in die Gegenwart zu schlagen.

"Auf dieser Welt werden zahlreiche Konflikte kriegerisch ausgetragen und die Menschenwürde mit Füßen getreten." Dieses Leid "betrifft uns in einer globalisierten Welt direkt".

Auch Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) und weitere Regierungsmitglieder reihten sich in die Menschenkette ein.