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"Schulz lass' nach": Union überholt SPD

Die Kanzlerkandidaten: Martin Schulz (SPD) und Angela Merkel (CDU).
Die Kanzlerkandidaten: Martin Schulz (SPD) und Angela Merkel (CDU).
Foto: dpa

Berlin. Der "Schulz-Effekt" für die SPD lässt offenbar nach: Nach einer Insa-Umfrage für die "Bild"-Zeitung vom Dienstag, 21. Februar, kämen die Sozialdemokraten auf 30 Prozent, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre. Das sei ein Punkt weniger als in der Vorwoche.

Damit fallen die Sozialdemokraten in den Insa-Umfragen nach zwei Wochen wieder hinter CDU/CSU zurück. Die Union gewinnt demnach 1,5 Punkte auf 31,5 Prozent hinzu. Seit der Nominierung von Martin Schulz zum Kanzlerkandidaten hatte die SPD in allen Umfragen deutlich zugelegt.

Linke (9,5 Prozent) und Grüne (6,5 Prozent) verlieren der jüngsten Insa-Umfrage zufolge je einen halben Punkt, wie "Bild" berichtete. Die AfD muss einen Prozentpunkt auf elf Prozent abgeben. Einen halben Punkt zulegen kann die FDP auf 5,5 Prozent.