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Wolfsburg: Stadt treibt Digitalisierung voran

Das Amaturenbrett dieses Autos auf der IZB ist digital vernetzt.
Das Amaturenbrett dieses Autos auf der IZB ist digital vernetzt.
Foto: dpa

Wolfsburg. Die Stadt Wolfsburg möchte die Digitalisierung der Stadt weiter vorantreiben. In der Sitzung am Mittwoch, 22. Februar, stimmte der Rat dem Grundsatzbeschluss "#WolfsburgDigital" zu. Zudem wurde beschlossen, dass die Stadt am Wettbewerb "Digitale Stadt" des deutschen Digitalverbandes Bitkom teilnimmt.

Die fortscheitende Digitalisierung beeinflusst die Gesellschaft in immer größeren Ausmaß. Nicht nur der Lebens- und Arbeitsbereich hat sich gewandelt, sondern auch die Bereiche Mobilität, Energie und Gesundheit sind laut Aussage der Stadt von massiven Veränderungen betroffen. Die Stadt möchte mit dem Beschluss den Wandel aktiver mitgestalten und hat deshalb drei Bedingungen formuliert, wie die Digitalisierung in Wolfsburg aussehen soll:

  1. Die Digitalisierung ist nur mit den Menschen vereinbar und bedingt eine digitale Kompetenz für alle Altersgruppen.
  2. Die Digitalisierung benötigt ein leistungsfähiges Netz, was durch den flächendeckenden Glasfaserausbau gewährleistet werden soll.
  3. Die Digitalisierung ist nur im Einklang mit dem Datenschutz umsetzbar.

Mit dem Wandel der Automobilindustrie steht auch die Autostadt Wolfsburg vor großen Veränderungen. Vor allem die Elektromobilität und das autonome Fahren stehen im Fokus. Für neue Geschäftsfelder muss die Stadt deshalb die entsprechenden Rahmenbedingungen am Standort schaffen. Die Kooperationsfelder von #WolfsburgDigital wurden deshalb in einer gemeinsamen Absichtserklärung mit VW festgelegt.

Die Absichten decken sich dabei zum großen Teil auch mit den Themenfeldern, die im Wettbewerb "Digitale Stadt" vorgegeben werden. Eine erfolgreiche Teilnahme würde der Stadt Fördergelder in Höhe von mindestens 10 Millionen Euro in die Kassen der Stadt spülen. Die Gewinnerstadt soll im Rahmen des IT Gipfels 2017 am 13. Juni bekanntgegeben werden.