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Land investiert Millionen in den Küstenschutz

Wie hier auf Juist soll viel Geld für den Küstenschutz auf den ostfriesischen Inseln investiert werden.
Wie hier auf Juist soll viel Geld für den Küstenschutz auf den ostfriesischen Inseln investiert werden.
Foto: dpa

Hannover. Das Land Niedersachsen erhöht in diesem Jahr seine Ausgaben für den Küstenschutz. 2017 werde das Land 71,6 Millionen Euro für die Deiche ausgeben, teilte das Umweltministerium am Freitag, 24. Februar, in Hannover mit. Im vergangenen Jahr waren es zehn Millionen Euro weniger. 30 Prozent der Mittel stammen aus dem Landeshaushalt, 70 Prozent vom Bund.

Für Baumaßnahmen der Verbände sind in diesem Jahr mindestens 39 Millionen Euro vorgesehen. Je nach weiterem Verlauf der noch bis März andauernden Sturmflutsaison könne sich dieser Betrag noch erhöhen.

Schwerpunkt liegt auf ostfriesischen Inseln

Das meiste Geld werde für Baumaßnahmen des II. Oldenburgischen Deichbandes am Jadebusen und der linksseitigen Weser ausgegeben. Weitere Schwerpunkte sind der III. Oldenburgische Deichband und der Osterstader Marsch beidseitig der Weser unterhalb Bremens und an der Elbe.

Der Schwerpunkt der landeseigenen Baumaßnahmen werde erneut bei den ostfriesischen Inseln liegen. Diese seien dem Angriff von Sturmfluten am stärksten ausgesetzt. Während der Sturmfluten um den Jahreswechsel hätten die Schutzdünen dort teils erheblich gelitten. Neben der Behebung von Schäden sollen auch laufende Vorhaben wie der Ausbau des Dorfgrodendeiches auf Wangerooge planmäßig fortgesetzt werden.