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Sex: Kinder fragen lieber Google als Mama

Symbolbild
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Foto: dpa

Hannover. Mit dem Wandel der Sexualaufklärung angesichts der Digitalisierung beschäftigt sich die Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen (LJS) an diesem Donnerstag, 6. April, auf einer Fachtagung. Gespräche über Sexualität in der Familie und Schule seien zwar nach wie vor wichtig, sagte Tanja Opitz, Referentin für Sexualpädagogik bei der LJS.

"Doch ihre konkreten Fragen recherchieren viele Mädchen und Jungen im Netz, denn wenn es persönlich wird, möchten sie weder den Biolehrer noch die Mutter fragen." Nach einer Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung werden vermehrt Sexfilme als Informationsquelle genutzt.

Dass diese Bilder wenig mit der Wirklichkeit zu tun haben, könne problematisch für Jugendliche mit wenig eigener sexueller Erfahrung sein, erklärte die LJS.