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Tatverdächtiger bestreitet Beteiligung an Bögerl-Mord

Im Jahr 2010 war Maria Bögerl ermordet worden.
Im Jahr 2010 war Maria Bögerl ermordet worden.
Foto: dpa

Ulm/Ellwangen. Der im Mordfall Bögerl festgenommene Tatverdächtige bestreitet, an der Tat beteiligt gewesen zu sein. Das teilte die Staatsanwaltschaft in Ellwangen mit. Der 47 Jahre alte Mann wurde am Mittwochabend in Königsbronn im Kreis Heidenheim festgenommen.

Bei seiner Vernehmung gab er an, einen Hass auf die Familie Bögerl gehabt zu haben. Dies teilte ein Polizeisprecher am Donnerstag, 6. April, in Ulm mit.

DNA-Abgleich

Derzeit laufe ein DNA-Abgleich, dessen Ergebnisse um die Mittagszeit zu erwarten seien. Im Auto der im Mai 2010 aus ihrem Haus entführten und umgebrachten Bankiersgattin Maria Bögerl hatte die Polizei DNA-Spuren entdeckt. Sie stammen mutmaßlich von dem oder den Entführern.

Der Verdächtige hatte im Juli 2016 im westfälischen Hagen in betrunkenem Zustand zwei Männer angesprochen, den Fall erwähnt und dabei tatrelevante Angaben gemacht. Ganz konkret sagte er, er habe Maria Bögerl erstochen. Die beiden jungen Männer hatten das Gespräch mit einem Handy aufgezeichnet und die Polizei alarmiert.

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