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Anschläge in Ägypten: Zahl der Opfer steigt

Passanten räumen die Überreste nach einer Explosion vor der Kirche St. Markus in Alexandria (Ägypten) auf. Bei Bombenanschlägen auf zwei koptische Kirchen, die staatlichen Medien zufolge durch Selbstmordattentäter verursacht wurden, starben am Palmsonntag mindestens 41 Menschen.
Passanten räumen die Überreste nach einer Explosion vor der Kirche St. Markus in Alexandria (Ägypten) auf. Bei Bombenanschlägen auf zwei koptische Kirchen, die staatlichen Medien zufolge durch Selbstmordattentäter verursacht wurden, starben am Palmsonntag mindestens 41 Menschen.
Foto: dpa

Kairo. Die Zahl der Todesopfer der Anschläge auf Christen in Ägypten ist auf 41 gestiegen. Etwa 120 Personen seien verletzt worden, teilte das Gesundheitsministerium in Kairo am Sonntag mit. Bei der durch einen Selbstmordattentäter ausgelösten Explosion außerhalb einer Kirche in der Mittelmeer-Hafenstadt Alexandria seien 16 Menschen getötet und 41 weitere verwundet worden.

Die Detonation eines Sprengsatzes in der nordägyptischen Stadt Tanta forderte weitere 25 Menschenleben, 78 Gläubige wurden verletzt. Es handelt sich damit um die schwersten Anschläge auf die christliche Minderheit in Ägypten seit Jahren.