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So soll Menschen mit sexuellen Gewaltfantasien geholfen werden

Die Medizinische Hochschule Hannover. (Archivbild)
Die Medizinische Hochschule Hannover. (Archivbild)
Foto: dpa

Hannover. Mit Hilfe eines neuen Projekts will die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) verhindern, dass sexuelle Übergriffe auf Frauen verübt werden. Am Mittwoch, 19. April, stellt Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt (SPD) in der MHH eine neue Ambulanz für Menschen mit sexuellen Gewaltfantasien vor.

Dort werden Betroffene, die Angst haben, ihre sexuellen Impulse nicht mehr kontrollieren zu können, beraten. Experten des Arbeitsbereichs Klinische Psychologie und Sexualmedizin der MHH stellen ihre therapeutische Hilfe kostenlos zur Verfügung und beraten Hilfesuchende auch anonym. Das Ministerium fördert das Projekt über einen Zeitraum von drei Jahren mit 450.000 Euro.