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Bundesanwaltschaft nimmt Terrorverdächtige fest

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Foto: dpa

Karlsruhe. Die Bundesanwaltschaft hat zwei mutmaßliche Mitglieder der islamistischen Terrorvereinigung Al-Nusra-Front in Berlin und Sachsen-Anhalt festnehmen lassen. Außerdem wurden die Wohnungen der beiden Syrer durchsucht, teilte die Karlsruher Behörde am Dienstag, 9. Mai, mit. Der 30-Jährige und der 23-Jährige sollen sich 2012 in Syrien einer Kampfeinheit der Terrorgruppe angeschlossen haben.

Zugriff in Magdeburg

Der 30-Jährige soll sich als Befehlshaber an der Eroberung von Gasquellen und der syrischen Stadt Tabka beteiligt haben. Außerdem soll er im Frühjahr 2013 einem Scharfschützen des syrischen Regimes die Kehle durchgeschnitten haben, um damit den Machtanspruch der Terrorgruppe in der Region durchzusetzen.

Mitte 2013 schloss er sich den Ermittlungen zufolge der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) an. Laut Landeskriminalamt wurde der 30-Jährige in einer Wohnung in Magdeburg widerstandslos festgenommen.

Beide Verdächtige sollten noch am Dienstag dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt werden.