Welt 

Weltflüchtlingstag: Hinschauen und helfen

Hand in Hand gegen Rassismus - ein Bild des letzten Weltflüchtlingstags.
Hand in Hand gegen Rassismus - ein Bild des letzten Weltflüchtlingstags.
Foto: dpa

Genf/Wolfsburg. Regierungen und Hilfsorganisationen erinnern am Weltflüchtlingstag am Dienstag an das Schicksal Millionen entwurzelter Menschen weltweit und mahnen zu mehr humanitärer Hilfe. Die Migrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz, erklärte, in und aus den Krisenregionen der Welt flöhen die Menschen vor Verfolgung, Gewalt und Terror. "Als der Staat, der wir sein wollen, haben wir die Pflicht, den Männern, Frauen und Kindern zu helfen, die Schutz und Zuflucht suchen", erklärte sie.

Flüchtlingszahl verdoppelt

Das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) hatte am Montag berichtet, dass noch nie so viele Menschen entwurzelt waren wie im Moment: 65,5 Millionen Menschen flohen im vergangenen Jahr vor Krieg, Gewalt und Verfolgung, 300.000 mehr als im Jahr davor. Allein in Syrien mussten zwei Drittel der Einwohner ihre Heimat verlassen. Jeder 113. Mensch auf der Welt war ein Flüchtling. Seit 1997 hat sich die Flüchtlingszahl damit praktisch verdoppelt.

"Gemeinsam für Wolfsburg"

Anlässlich des Weltflüchtlingstags gibt es auch eine Aktion in Wolfsburg. Das Integrationsreferat der Stadt lädt zusammen mit weiteren Institutionen aus Wolfsburg auf den Hugo-Bork-Platz ein. Das Motto: "Gemeinsam für Wolfsburg".