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Schock in Spanien: Artist stürzt in den Tod

Das Gelände des "Mad Cool Festivals" in Spanien. (Archivbild)
Das Gelände des "Mad Cool Festivals" in Spanien. (Archivbild)
Foto: dpa
  • Ein Artist stürzt aus 30 Metern in den Tod.
  • Die Besucher des Musikfestivals sind entsetzt.
  • Doch die Show geht weiter.

Vor den Augen Tausender Zuschauer ist ein Luftakrobat bei einem Musikfestival in Madrid Dutzende Meter tief in den Tod gestürzt. Der Mann gehörte zum Rahmenprogramm des prominent besetzten "Mad Cool Festivals", dessen Organisatoren am Samstagmorgen eine kurze Stellungnahme zu dem "schrecklichen Unfall" vom Vorabend abgaben. Diese ließ offen, wie es zu der Tragödie am zweiten von drei Festivaltagen kommen konnte. Aus "Sicherheitsgründen" sei entschieden worden, das Konzert trotz der Tragödie fortzusetzen, hieß es.

Zuschauer schreien

Im Internet kursierten Videos, auf denen zu sehen ist, wie ein Artist in einer Art beleuchteter Kunststoff-Box neben der Bühne in den Nachthimmel aufsteigt und dann aus großer Höhe unter Schreien der Zuschauer in die Tiefe stürzt. Bei dem Toten soll es sich um einen 1975 geborenen Spanier handeln, wie die Zeitung "El País" berichtete.

Fast 30 Meter

Der Unfall ereignete sich gegen 22.45 Uhr zwischen zwei Band-Auftritten, während aus Lautsprechern der Song "Purple Rain" von Prince dröhnte. Der Akrobat befand sich zu diesem Zeitpunkt in etwa 28 Metern Höhe. Plötzlich stürzte er aus der Box heraus in die Tiefe. Viele der 45.000 Zuschauer dachten offenbar zunächst, der Sturz sei Teil seines Programms gewesen. Hilfskräfte rannten zur Unfallstelle und versuchten vergeblich, das Opfer wiederzubeleben.

Green Day schockiert

Die US-Rockband Green Day zeigte sich nach ihrem Auftritt bestürzt. "Wir sind beim Mad Cool Festival gerade von der Bühne gekommen und haben von den fürchterlichen Neuigkeiten erfahren. Ein sehr mutiger Künstler namens Pedro hat heute Nacht bei einem tragischen Unfall sein Leben verloren."

Die Band und Festivalleitung wurden auf Twitter von einigen Nutzern scharf kritisiert, weil das Musikspektakel nach dem Unfall weiterging. "Aus Sicherheitsgründen wurde entschieden, mit dem Festivalprogramm fortzufahren", erklärten die Veranstalter dazu. Am Samstag solle des Gestorbenen auf dem Festival gedacht werden.

Der Moment des Unfalls:

Tödlicher Sturz beim Musikfestival
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