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G20: Letzte Großdemo endet friedlich

Unter Applaus von Demonstranten umarmen sich ein Demonstrant und ein Polizist am 8. Juli am Rande einer Sitzblockade am Millerntor in Hamburg.
Unter Applaus von Demonstranten umarmen sich ein Demonstrant und ein Polizist am 8. Juli am Rande einer Sitzblockade am Millerntor in Hamburg.
Foto: dpa

Hamburg. Die letzte große Anti-G20-Kundgebung ist am Samstagabend offiziell zu Ende gegangen. Zehntausende demonstrierten bei der vom Linken-Bundestagsabgeordneten Jan van Aken angemeldeten Kundgebung "Grenzenlose Solidarität statt G20" zumeist friedlich. Die Polizei sprach von 50.000 Demonstranten, die Veranstalter von 76 000.

Laut Polizei wurden in der Nähe der Abschlusskundgebung am Millerntorplatz "wiedererkannte Straftäter" von Einsatzkräften aus der Menge geholt. Die Beamten seien daraufhin mit Flaschen beworfen worden. Sie hätten dann Schlagstöcke genutzt und auch einen Wasserwerfer eingesetzt. Vier Beamte hätten sich Verletzungen zugezogen, seien jedoch weiter dienstfähig.

Zuvor hatte es auf der Demostrecke Auseinandersetzungen mit etwa 120 Vermummten gegeben. Die Beamten seien dabei getreten und mit Fahnenstangen geschlagen worden, sagte ein Sprecher. Die vermummten Teilnehmer des Aufzuges seien später unerkannt entkommen.

In der Nacht auf Samstag war es zu heftigen Szenen im Schanzenviertel gekommen.

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