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Schlagstöcke und Helme: Hightech für die Polizei

Ein Polizist hält am 17. Juli 2017 in der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen (ZPD) in Hannover einen neuen Schlagstock fest, der beim Herausziehen aus der Halterung ausfährt und sofort einsatzbereit ist.
Ein Polizist hält am 17. Juli 2017 in der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen (ZPD) in Hannover einen neuen Schlagstock fest, der beim Herausziehen aus der Halterung ausfährt und sofort einsatzbereit ist.
Foto: dpa

Hannover. Neue Hightech-Schlagstöcke, mobile Labore, 3D-Scanner - Niedersachsens Polizei steckt unter Einbindung seiner Basis gerade in einer umfassenden Modernisierung ihrer Ausrüstung. Die Beteiligung von Einsatzkräften bei Beschaffung und Auswahl der anzuschaffenden Materialien hat nach Angaben von Innenminister Boris Pistorius (SPD) bundesweiten Modellcharakter.

In der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen (ZPD) in Hannover wertete er die bisherigen Erfahrungen am Montag als positiv. Ein dritter Workshop ist für Ende des Monats geplant. Die Ausstattung wird unter dem Eindruck der jüngsten Terroranschläge angepasst und modernisiert.

Eine Arbeitsgruppe der Polizei prüft angesichts der umfangreicher werdenden Ausrüstung zur Zeit, welche bisher mitgeführten Materialien künftig wegfallen können. Beamte hatten nach Angaben der Gewerkschaft der Polizei (GdP) geklagt, dass in den Einsatzfahrzeugen kaum noch Platz sei angesichts der immer voluminöser werdenden Ausrüstung.