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Fipronil-Skandal: Foodwatch fordert härtere Strafen

Foodwatch fordert neben härteren Strafen auch mehr Transparenz.
Foodwatch fordert neben härteren Strafen auch mehr Transparenz.
Foto: dpa

Berlin. Als Konsequenz aus dem Fipronil-Skandal um belastete Eier fordert Foodwatch schärfere Gesetze und höhere Strafen für Unternehmen. "Hersteller müssen verpflichtet werden, ihre eigenen Produkte umfangreich auf mögliche Gesundheitsrisiken zu testen", heißt es in einem Aktionsplan des Vereins.

Strafzahlungen sollen abschrecken

"Verstoßen Unternehmen gegen diese oder andere Vorschriften, müssen schadensunabhängige und abschreckend hohe Strafzahlungen drohen." Im Fall von Straftaten müssten die Unternehmen selbst, nicht allein die handelnden Personen zur Verantwortung gezogen werden.

Zudem fordert Foodwatch mehr Transparenz: Lebensmittelunternehmen müssten die gesamte Lieferkette kennen und dokumentieren. Behörden dürften keine gesundheitsrelevante Informationen vorenthalten, um wirtschaftliche Interessen zu schützen. "Alle Testergebnisse der amtlichen Lebensmittelkontrolle müssen unter Nennung von Hersteller- und Produktnamen öffentlich gemacht werden", verlangt Foodwatch.