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Fipronil-Eier: Millionen-Schaden für die Wirtschaft

Im Auftrag der niederländischen Lebensmittelkontrollbehörde NVWA werden am 2. August 2017 rund eine Million Eier aus einer Geflügelfarm in Onstwedde (Niederlande) zerstört, weil sie mit dem Insektizid Fipronil verseucht sind. (Archivbild)
Im Auftrag der niederländischen Lebensmittelkontrollbehörde NVWA werden am 2. August 2017 rund eine Million Eier aus einer Geflügelfarm in Onstwedde (Niederlande) zerstört, weil sie mit dem Insektizid Fipronil verseucht sind. (Archivbild)
Foto: dpa

Oldenburg. Die Geflügelbranche rechnet damit, dass durch den Fipronil-Skandal für deutsche Betriebe Schäden in Millionenhöhe entstanden sind.

Neben Eiern hätten auch Eierprodukte nicht ausgeliefert werden können, sagte der Vorsitzende der niedersächsischen Geflügelwirtschaft und Präsident des Zentralverbands der Deutschen Geflügelwirtschaft, Friedrich-Otto Ripke, der Deutschen Presse-Agentur in Oldenburg. Außerdem sei ein großer Imageschaden entstanden.

Nach den bisherigen Ermittlungen gelangte Fipronil in Eier, weil es unerlaubterweise zur Reinigung von Ställen eingesetzt wurde. Das Mittel kommt unter anderem als Insektengift, Pflanzenschutzmittel sowie in der Veterinärmedizin zum Einsatz.