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Pech im Puff: PIN für Prostituierte

Leichtgläubige Bordellbesucher sind von einer Prostituierten in Hannover übers Ohr gehauen worden (Symbolbild).
Leichtgläubige Bordellbesucher sind von einer Prostituierten in Hannover übers Ohr gehauen worden (Symbolbild).
Foto: dpa

Hannover. Leichtgläubige Bordellbesucher haben einer Prostituierten in Hannover ihre EC-Karte samt PIN-Nummer ausgehändigt und dies teuer bezahlen müssen. Bei vier Kunden soll die junge Frau so insgesamt rund 3.000 Euro vom Konto geräumt haben, teilte das Amtsgericht Hannover am Dienstag mit.

Zur Abrechnung verrichteter Dienste soll die Prostituierte die EC-Karte verlangt und die Männer gebeten haben, die dazugehörige PIN-Nummer in ein von ihr übergebenes Tablet einzugeben. Dann soll die junge Frau mit EC-Karte und Tablet kurzzeitig das Bordell verlassen und an einem benachbarten Automaten Geld vom Konto der Männer abgebucht haben.

Vor Gericht verantworten muss sich die Frau Anfang September wegen Beischlafdiebstahls - so heißt im Juristendeutsch das Delikt, das wohl so alt ist, wie das Gewerbe selber.