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Zuhause sterben: Freiwillige Begleiter gefragt

Immer mehr Menschen entscheiden sich dafür, Zuhause in Begleitung zu sterben.
Immer mehr Menschen entscheiden sich dafür, Zuhause in Begleitung zu sterben.
Foto: dpa

Hannover.  Immer mehr alte Menschen und Patienten mit tödlichen Krankheiten lassen sich zu Hause von ehrenamtlichen Helfern beim Sterben begleiten. Nach Angaben des Verbandes der Ersatzkassen (vdek) vom Dienstag hat sich die Zahl der häuslichen Sterbebegleitungen in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdoppelt und wird 2017 landesweit erstmals über 4.000 liegen.

Die häusliche Sterbebegleitung ergänzt die palliativmedizinische Versorgung. Rund 3.500 ehrenamtliche Helfer, die keine Medizinier oder Pfleger sind, stehen in Niedersachsen als Gesprächspartner und Ratgeber für Patienten und Angehörige bereit.