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Armut: Weniger brauchen Hilfe zum Lebensunterhalt

Im Vergleich zum Vorjahr beziehen weniger ältere Menschen Hilfe zum Lebensunterhalt (Symbolbild).
Im Vergleich zum Vorjahr beziehen weniger ältere Menschen Hilfe zum Lebensunterhalt (Symbolbild).
Foto: dpa

Hannover. Die Anzahl der Empfänger von Hilfe zum Lebensunterhalt ist im vergangenen Jahr leicht gesunken.

Genau 41.400 Personen haben zum Jahresende 2016 in Niedersachsen die Hilfe zum Lebensunterhalt empfangen, teilte das Landesamt für Statistik am Mittwoch mit. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Leistungsempfänger damit um 1,9 Prozent gesunken. Landesweit bezogen vor allem die über 50-Jährigen weniger Leistungen als im Jahr 2015. Dagegen ist die Zahl der minderjährigen Empfänger um 10,3 Prozent gestiegen.

Wer bekommt die Hilfe?

Die Hilfe zum Lebensunterhalt erhalten Menschen, die keinen Anspruch auf andere Sozialleistungen wie etwa das Arbeitslosengeld II haben. Rund zwei Drittel der Bezüge erhalten deshalb Bewohner von stationären Einrichtungen wie Pflege- und Wohnheimen. Die Leistungen sollen den Empfängern das Existenzminimum garantieren.

Rund 6.000 Empfänger in der Region38

Von den 41.400 Empfängern in ganz Niedersachsen fallen rund 6.000 auf die Region38. Davon leben 1.198 Personen in Braunschweig, 689 in Salzgitter und 470 in Wolfsburg.