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Kompromiss gefunden - mehr noch nicht

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und CSU-Chef Horst Seehofer. (Archivbild)
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und CSU-Chef Horst Seehofer. (Archivbild)
Foto: dpa

Berlin. CDU und CSU haben nach ihrer Einigung über eine Begrenzung des Flüchtlingszuzugs die weitergehenden Beratungen über eine gemeinsame Linie für die Jamaika-Verhandlungen vertagt. Das teilte ein Parteisprecher am späten Sonntagabend mit, ohne zunächst einen Termin für ein weiteres Treffen zu nennen.

Demnach wollen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und CSU-Chef Horst Seehofer den Kompromiss zur Flüchtlings- und Zuwanderungspolitik am Montag um 12 Uhr bei einer Pressekonferenz in der CDU-Zentrale in Berlin erläutern.

CDU und CSU hatten sich in zehnstündigen Beratungen nach jahrelangem Streit über eine Flüchtlings-Obergrenze beim Thema Zuwanderung geeinigt. Der Kompromiss enthält die Ziel, maximal 200.000 Flüchtlinge pro Jahr aufzunehmen - mit einer Ausnahme für Sondersituationen. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen.