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Bayern schiebt Asylbewerber per Sammelflug ab

Ein mit abgelehnten Asylsuchenden besetztes Flugzeug rollt vom Flughafen in München zur Startbahn. (Archivbild)
Ein mit abgelehnten Asylsuchenden besetztes Flugzeug rollt vom Flughafen in München zur Startbahn. (Archivbild)
Foto: dpa

München. Per Sammelflug sind 44 abgelehnte Asylbewerber von München aus nach Albanien, Bosnien-Herzegowina und ins Kosovo abgeschoben worden. Darunter hätten sich acht Straftäter befunden, die unmittelbar aus der Strafhaft heraus abgeschoben wurden, teilte das bayerische Innenministerium am Dienstag, 10. Oktober, in München mit.

Bayerische Konsequenz

Von den insgesamt 44 Menschen kamen 43 aus Bayern, ein weiterer abgelehnter Asylbewerber wurde aus Nordrhein-Westfalen abgeschoben. "Wer in Bayern einen ablehnenden Asylbescheid erhält, muss jederzeit damit rechnen, dass er in sein Heimatland zurückgeführt wird", sagte Innenminister Joachim Herrmann (CSU). Ziel sei es, dass Ausreisepflichtige Deutschland so schnell wie möglich verlassen müssten.