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Polizei sucht Kinderschänder-Spuren am Weser-Ufer

Polizeibeamte suchen das Weser-Ufer nach Beweismitteln ab. (Archivbild)
Polizeibeamte suchen das Weser-Ufer nach Beweismitteln ab. (Archivbild)
Foto: dpa
  • Missbrauch von Vierjähriger.
  • Polizei sucht Beweise in der Weser.
  • Ermittler halten sich bedeckt.

Hannover. Nach der aufsehenerregenden öffentlichen Fahndung im Fall eines missbrauchten vierjährigen Mädchens sucht die Polizei mit einem Großaufgebot nach Beweismitteln. Am Donnerstag, 12. Oktober, waren die Beamten wie schon am Mittwoch am Ufer der Weser im Einsatz. "Es wurden Gegenstände geborgen, aber wir müssen abwarten, ob sie für das Verfahren von Bedeutung sind", sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Hannover, Kathrin Söfker.

Ungewöhnliche Fahndung

Die Ermittler hatten am Montagabend einen 24-Jährigen aus dem niedersächsischen Kreis Wesermarsch festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, das Kind zwischen Oktober 2016 und Juli 2017 mehrfach schwer sexuell missbraucht zu haben. Die Polizei hatte am Montag ein aus dem Darknet stammendes Foto des missbrauchten Mädchens veröffentlicht, um den unbekannten Täter zu finden.

Mann sitzt in U-Haft

Die Ermittlungen gegen den 24-Jährigen werden von der Staatsanwaltschaft Hannover geführt, weil diese eine auf Kinderpornografie spezialisierte Zentralstelle hat. Sie arbeitet eng mit der von der Polizei Delmenhorst eingerichteten 18-köpfigen Sonderkommission "Fotofahndung" zusammen.

Der Mann soll Aufnahmen der Übergriffe auf einer kinderpornografischen Plattform verbreitet haben. Er sitzt in Untersuchungshaft. Ob er sich zu den Vorwürfen geäußert hat, wollten die Ermittler am Donnerstag nicht sagen.

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