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Heuschnupfen: Jetzt impfen lassen

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Region38. Zwischen 16 und 18 Millionen Deutsche leiden nach Angaben des Deutschen Allergie- und Asthmabundes unter einer Pollenallergie. Besonders im Frühjahr plagen sich viele mit juckenden, laufenden Nasen, ständigem Niesen und tränenden Augen. Laut der Krankenkasse IKK classic ist im Herbst und Winter die richtige Zeit, um mit einer Hyposensibilisierung – der Impfung gegen bestimmte Allergieauslöser – zu beginnen.

So funktioniert's

In den meisten Fällen erfolgt die Immunisierung mit Hilfe von Injektionen. Die Therapie dauert etwa drei Jahre, in denen die Konzentration des Allergieauslösers langsam gesteigert wird. In der ersten Phase injiziert der Mediziner das Allergen wöchentlich, später einmal pro Monat.

Da es bei dieser Methode zu allergischen Reaktionen kommen kann, bleibt der Patient nach der Injektion zur Beobachtung rund 30 Minuten in der Arztpraxis. Möglich ist die Hyposensibilisierung auch in Form von Tropfen oder Tabletten. "Der Allergiker nimmt das Allergenextrakt täglich ein, ebenfalls über einen Zeitraum von drei Jahren", so Thomas Wiechert von der IKK.

Und wer zahlt's?

Die Erfolgsaussichten der Behandlung sind gut. Bei 70 bis 80 Prozent der Patienten können die Beschwerden meist dauerhaft gelindert werden. In einigen Fällen verschwinden sie sogar völlig. Geeignet ist die Therapie für Erwachsene ohne schwere Begleiterkrankungen und für Kinder ab dem Schulalter. Die Kosten übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen.