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Nach Landtagswahl: Wer mit wem?

Ministerpräsident Stephan Weil (SPD, r.) will zuerst mit seinem bisherigen Koalitionspartner, den Grünen, reden. Ihr bislang wichtigster Vertreter ist Vize-Regierungschef und Umweltminister Stefan Wenzel.
Ministerpräsident Stephan Weil (SPD, r.) will zuerst mit seinem bisherigen Koalitionspartner, den Grünen, reden. Ihr bislang wichtigster Vertreter ist Vize-Regierungschef und Umweltminister Stefan Wenzel.

Niedersachsen. Auf dem Weg zur Bildung einer neuen Landesregierung führt die niedersächsische SPD am Dienstag (19.00 Uhr) die ersten offiziellen Gespräche. In Hannover treffen sich die Sozialdemokraten mit den Grünen, dem bisherigen Koalitionspartner. Eine Fortsetzung des rot-grünen Bündnisses ist aber nicht möglich, weil die Grünen bei der Landtagswahl am 15. Oktober im Vergleich zu 2013 deutlich verloren hatten. Am Mittwoch will die SPD mit der FDP sprechen, für Donnerstag ist eine Beratung mit der CDU geplant.

Die Teilnehmer

Für die SPD nehmen Parteichef Stephan Weil, Geschäftsführer Georg Brockmeyer sowie die Bezirksvorsitzenden Johanne Modder (Weser-Ems), Hubertus Heil (Braunschweig), Petra Tiemann (Nord-Niedersachsen) und Ulrich Watermann in Vertretung des hannoverschen SPD-Bezirkschefs Stefan Schostok teil.

Bei den Grünen sind die beiden Vorsitzenden Meta Janssen-Kucz und Stefan Körner, Fraktionschefin Anja Piel, Umweltminister Stefan Wenzel, Agrarminister Christian Meyer und der Bundestagsabgeordnete Sven-Christian Kindler dabei.

AfD hat nichts zu sagen

Nach der Landtagswahl sind drei politische Bündnisse möglich: eine große Koalition von SPD und CDU, ein Ampel-Bündnis aus SPD, Grünen und FDP sowie eine Jamaika-Koalition aus CDU, FDP und Grünen. Eine Ampel hat die FDP aber ausgeschlossen, die Grünen haben bisher kein Interesse für eine Zusammenarbeit mit der CDU bekundet. Eine Zusammenarbeit mit der AfD haben alle Parteien ausgeschlossen.