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Nach Niedersachsen-Wahl: Grüne sprechen nicht mit CDU

Sieht schlecht aus für "Jamaika": Die Grünen wollen nicht mit der CDU sprechen.
Sieht schlecht aus für "Jamaika": Die Grünen wollen nicht mit der CDU sprechen.
Foto: dpa

Niedersachsen. Auf dem Weg zu einer neuen Regierung in Niedersachsen hat der Landesvorstand der Grünen am Mittwoch seiner Verhandlungskommission das Mandat zu Gesprächen mit der SPD und der FDP gegeben. "Die Verhandlungskommission hat keinen Auftrag, andere Koalitionsoptionen zu sondiere", heißt es in einer Erklärung des Landesvorstands.

Er folgt damit Empfehlungen seines Parteirats, der sich am Montagabend gegen Gespräche über eine Jamaika-Koalition ausgesprochen hatte. Allerdings lassen sich die Grünen noch eine Hintertür durch den Satz auf: "Dessen ungeachtet müssen alle demokratischen Parteien miteinander gesprächsfähig bleiben."

Die Liberalen blieben am Mittwoch nach einem Treffen mit einer SPD-Delegation bei der Ablehnung eines Dreierbündnisses mit der SPD und den Grünen. Damit ist die Option einer Ampel-Koalition vom Tisch.