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Güterzug rast in Herde: Vier Rinder sterben

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Foto: dpa

Rastede. Ein Güterzug ist in der Nacht in eine Rinderherde gefahren. Vier Tiere starben. Der Zug war am Mittwoch gegen 2 Uhr von Oldenburg nach Wilhelmshaven unterwegs. Er fuhr etwa 80 km/h schnell, so die Bundespolizei.

Bei Rastede standen dann plötzlich Rinder auf dem Gleis. Der Triebfahrzeugführer habe die Tiere wegen der Dunkelheit erst spät sehen können, heißt es. Trotz Vollbremsung erfasste er die Rinder. Alle vier Tiere starben bei dem heftigen Zusammenprall.

Die Bergung der toten Tiere gestaltete sich schwierig, erst nach zwei Stunden wurde die Strecke wieder freigegeben. Der hinzugerufene Besitzer der Rinder half bei der Suche einiger noch vermisster Rinder. Waren es in der Nacht noch sechs Tiere, fehlte am Morgen noch von dreien jede Spur.

Deswegen wurden alle Lokführer in dem Bereich darum gebeten, entsprechend langsam "auf Sicht" zu fahren. Gegen den Tierhalter wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.