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Knapp 50 neue Hinweise auf untergetauchtes RAF-Trio

Nach diesen RAF-Terroristen wird noch gefahndet

Die RAF gab 1998 ihre Auflösung bekannt, doch bis heute beschäftigt ihr Erbe die deutschen Sicherheitsbehörden. Nach den Terroristen Ernst-Volker Staub, Burkhard Garweg und Daniela Klette wird nach wie vor gefahndet.

Die RAF gab 1998 ihre Auflösung bekannt, doch bis heute beschäftigt ihr Erbe die deutschen Sicherheitsbehörden. Nach den Terroristen Ernst-Volker Staub, Burkhard Garweg und Daniela Klette wird nach wie vor gefahndet.

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  • Am Montag veröffentlichte das LKA Niedersachsen bislang unbekannte Videos von Ernst-Volker Staub (63), Burkhard Garweg (49) und Daniela Klette (59)
  • Nach den untergetauchten RAF-Terroristen wird seit Jahrzehnten gefahndet
  • Der neue Fahndungsaufruf brachte den Ermittlern rund 50 neue Hinweise ein

Hannover.  Nach Veröffentlichung eines Fahndungsvideos mit ehemaligen RAF-Terroristen sind bereits knapp 50 Hinweise auf das Trio beim Landeskriminalamt (LKA) Niedersachsen eingegangen. „Es gab auch Hinweise aus dem Ausland und zum Ausland“, sagte LKA-Sprecher Frank Federau am Dienstag. „Alle Spuren werden jetzt bewertet.“

Die wegen einer Überfallserie gesuchten Ernst-Volker Staub (63), Burkhard Garweg (49) und Daniela Klette (59) halten sich nach Vermutung der Ermittler möglicherweise im Mittelmeerraum oder aber in den Niederlanden auf. Die früheren Linksterroristen sind seit mehr als 25 Jahren untergetaucht.

RAF-Trio soll mindestens neun Raubüberfälle begangen haben

Mit bislang unveröffentlichten Tatvideos hatte das LKA am Montag einen neuen Fahndungsaufruf nach den gefährlichen Verbrechern gestartet. Die Polizei verdächtigt die Gesuchten, mindestens neun Raubüberfälle in Norddeutschland begangen zu haben.

Die Beute soll insgesamt etliche hunderttausend Euro betragen haben. Zuletzt schlugen die drei laut Polizei im Juni 2016 in Cremlingen bei Braunschweig zu. Garweg, Klette und Staub gehören zur sogenannten dritten Generation der RAF.

Die Polizei wies im Zusammenhang mit ihrem neuen Fahndungsaufruf ausdrücklich darauf hin, dass man bei einem möglichen Kontakt mit den Gesuchten nicht allein handeln, sondern sofort die Behörden verständigen sollte. Das Trio trat bei seinen Überfällen zum Teil schwer bewaffnet auf und gilt nach wie vor als gefährlich. (ba/dpa)

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