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Der Rubel rollt: Alstom mit sattem Plus

Der Alstrom-Schriftzug auf dem Verwaltungsgebäude in Salzgitter.
Der Alstrom-Schriftzug auf dem Verwaltungsgebäude in Salzgitter.
Foto: dpa

Paris/München. Das dürfte auch die Mitarbeiter im Werk Salzgitter freuen: Der französische Zughersteller und Siemens-Partner Alstom hat dank einer insgesamt guten Entwicklung im ersten Geschäftshalbjahr zugelegt. Der Umsatz kletterte von April bis September um fünf Prozent auf 3,76 Milliarden Euro. Das teilte der Konzern, der vor einer Allianz seiner Zugsparte mit derjenigen von Siemens steht, am Dienstag, 14. November, mit.

Auch der Gewinn vor Zinsen und Steuern fiel mit einem Plus von 16 Prozent auf 231 Millionen Euro besser aus. Hier profitierte der Konzern auch von Sparmaßnahmen. Die Finanzziele bis 2020 wurden bestätigt.

Allianz auf Augenhöhe

Ende September hatten Alstom und Siemens eine Zug-Allianz auf Augenhöhe angekündigt, die im kommenden Jahr abgeschlossen werden soll. Mit der Fusion ihrer Zugsparten reagieren die beiden Unternehmen auf den hohen Wettbewerbsdruck, der nach dem Zusammenschluss der beiden größten chinesischen Zughersteller zum Branchengiganten CRRC massiv gewachsen war.

Fokus auf die Stadt

Vor zwei Jahren hatte Alstom sein Energiegeschäft an den US-Konzern General Electric verkauft. In Zukunft wollen sich die Franzosen auf Stadtverkehr konzentrieren. Der Auftragseingang bei Alstom fiel in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres um fast 50 Prozent - ein Grund dafür war aber, dass im Vorjahr besonders große Bestellungen eingegangen waren. Der Bestand sank um zwei Prozent auf 32,741 Milliarden Euro.

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