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Säckeweise Briefe für Weihnachtspost-Ämter

Weihnachtsmann-Gehilfe Karl-Heinz Dünker liest in der Weihnachtspostfiliale im Hildesheimer Stadtteil Himmelsthür Briefe von Kindern. (Archivbild)
Weihnachtsmann-Gehilfe Karl-Heinz Dünker liest in der Weihnachtspostfiliale im Hildesheimer Stadtteil Himmelsthür Briefe von Kindern. (Archivbild)
Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Pattensen. Die "Elfen" in den Weihnachtspost-Ämtern Niedersachsens haben kurz vor Heiligabend viel zu tun. In Himmelsthür, Himmelpforten und Nikolausdorf beantworten die Briefeschreiber Post von Kindern an den Weihnachtsmann. Bis zum dritten Advent hätten sie bereits etwa 80.000 Briefe erhalten, sagt ein Sprecher der Deutschen Post.

Ehrenamtliche helfen

In Nikolausdorf bei Cloppenburg kümmert sich "Nikolaus" Hubert Weddehage mit rund 20 Ehrenamtlichen um die Wunschzettel. Bereits seit 1970 leitet er in der Vorweihnachtszeit die Schreibstube. "Wir haben schon um die 6.000 Briefe beantwortet", sagte Weddehage. Das Weihnachtspostamt in Himmelpforten musste noch mehr Post bewältigen: Fast 40.000 Briefe haben die Helfer dort bereits beantwortet, schätzt die Post.

Sieben Ämter

Ähnlich viele waren es in Hildesheim-Himmelsthür - und täglich kommen 2.000 bis 3.000 dazu. Viel Post kommt aus Asien, besonders Taiwan, aber auch aus Afrika und Südamerika. Bis Weihnachten wollen die beiden größeren Weihnachtspostämter jeweils 50.000 Briefe schaffen - so viele waren es auch im vergangenen Jahr. Insgesamt gibt es in Deutschland sieben Weihnachtspostämter.

Wolfenbüttel 

Wie 1976: Erster Adventssonntag auf Super-8 gefilmt

Jürgen Lossau filmt mit seiner Nizo Super-8-Filmkamera von 1976 auf dem Wolfenbütteler Weihnachtsmarkt.
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Foto: Jürgen Lossau
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