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Digitale Medizin: Reimann macht Tempo

Die niedersächsische Sozialministerin Carola Reimann (SPD) spricht im Landtag in Hannover. (Archivbild)
Die niedersächsische Sozialministerin Carola Reimann (SPD) spricht im Landtag in Hannover. (Archivbild)
Foto: Holger Hollemann/dpa

Hannover. Gesundheitsministerin will Digitalisierung der Medizin vorantreiben

Niedersachsens neue Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD) will die Digitalisierung in der Medizin vorantreiben. "Wir wollen das Ivena-Projekt ausdehnen", sagte die Braunschweigerin in einem Interview der "Bild"-Zeitung am Mittwoch, 27. Dezember.

Die Software zeigt die aktuell vorhandenen Versorgungskapazitäten von Krankenhäusern, damit die Helfer im Rettungswagen in Echtzeit sehen können, wo ein Patient die schnellste Behandlung bekommen kann. Über das webbasierte System wird die Kommunikation zwischen Kliniken, Rettungs-Leitstelle und Rettungswagen gesteuert.

"Ivena" wurde in der Region Hannover federführend entwickelt und seit 2015 getestet. Auch in Bremen, Bremerhaven und anderen Regionen Niedersachsens wird es bereits genutzt. Ziel ist es, nach und nach ganz Niedersachsen zu vernetzen.

Auch in weiteren Bereichen der Medizin sieht Reimann Vorteile der digitalen Entwicklung. Die Online-Sprechstunde, bei der Arzt und Patient über das Internet kommunizieren, nannte Reimann beispielsweise.