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Tödliche Sucht: 60 Drogentote in Niedersachsen

Ein Denkmal für Drogentote in Nürnberg. (Symbolbild)
Ein Denkmal für Drogentote in Nürnberg. (Symbolbild)
Foto: Daniel Karmann/dpa

Hannover. In Niedersachsen ist 2017 an jedem fünften bis sechsten Tag ein Mensch an den Folgen des Konsums harter Drogen gestorben. Bis zum Stichtag 30. November registrierte das Landeskriminalamt (LKA) 60 Drogentote. Im Vorjahr waren es zum gleichen Zeitpunkt 59 Todesopfer.

Heroin tötet

Das größte Risiko gehe nach wie vor von Heroin aus, sagte eine LKA-Sprecherin. Vielfach werde die Droge auch in Kombination mit anderen Rauschgiften wie Kokain genommen. Betroffene sterben entweder direkt am Konsum der Substanzen oder an den damit einhergehenden Begleiterkrankungen.

Nur 39 Jahre

Männer sind bei den Rauschgiftopfern in Niedersachsen weiterhin deutlich in der Überzahl. 2017 gab es bisher 53 männliche und 7 weibliche Drogentote. Das Durchschnittsalter der verstorbenen Rauschgiftkonsumenten lag ähnlich wie in den Vorjahren bei 39 Jahren.