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Tschüss, Hampel? AfD-Mitglieder stellen Abwahl-Antrag

Gegen ihn sind inzwischen schon mehrere Anträge zur Abwahl eingegangen: Paul Hampel (AfD).
Gegen ihn sind inzwischen schon mehrere Anträge zur Abwahl eingegangen: Paul Hampel (AfD).
Foto: Philipp von Ditfurth/dpa
  • Der Parteitag findet nach Streitigkeiten am 13./14. Januar ein Hannover statt
  • Es liegen inzwischen mehrere Anträge zur Abwahl des Vorstands der AfD vor
  • Die Mitglieder benötigen dafür eine Zwei-Drittel-Mehrheit

Hannover. Nach einem Streit um zwei getrennte Einladungen zu einem Sonderparteitag der niedersächsischen AfD gibt es nach Angaben aus der Partei nun eine Einigung. "Der Parteitag findet am 13./14. Januar in Hannover-Misburg statt", sagte der Vize-Landesvorsitzende Jörn König am Mittwoch.

Eine Sprecherin des Landesverbandes bestätigte diese Angaben. "Es liegen mehrere Anträge zur Abwahl von einzelnen Personen, aber auch des gesamten Vorstands vor", sagte die Sprecherin. Sie richten sich unter anderem gegen den umstrittenen Landeschef Paul Hampel.

Er hatte eine von ihm zunächst geplante Veranstaltung im Landkreis Göttingen bereits im Dezember abgesagt. Der Hampel-Gegner König hatte zuvor ebenfalls zu einem Sonderparteitag am 13. und 14. Januar geladen - in Hannover. Einer Abwahl des Vorstands müsste die Mitgliederversammlung mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit zustimmen.

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