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Fipronil-Verfahren eingestellt

Ein Ei wird im Labor untersucht (Archivbild).
Ein Ei wird im Labor untersucht (Archivbild).
Foto: dpa

Oldenburg. Nach dem Skandal um mit dem Insektenmittel Fipronil belastete Eier hat die Staatsanwaltschaft Oldenburg die letzten noch offenen Ermittlungsverfahren gegen Landwirte aus der Grafschaft Bentheim eingestellt. "Es haben sich in dem Verfahren keine Anhaltspunkte dafür ergeben, dass die Beschuldigten gewusst haben oder auch nur hätten wissen müssen, dass dem Reinigungsmittel Dega 16 das Insektizid Fipronil beigemischt worden war", sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft zu einem Bericht der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Fipronil-Verbot

Betroffen vom Fipronil-Skandal waren in Niedersachsen neben den drei Legehennenhaltern in der Grafschaft Bentheim auch ein Legehennenhalter im Kreis Leer und eine Junghennenaufzucht im Kreis Emsland. Sie hatten von einer niederländischen Firma mit dem Mittel Dega 16 ihre Ställe reinigen lassen. Im Sommer war bekannt geworden, dass dem Mittel unerlaubter Weise Fipronil beigemischt worden war. Fipronil ist für Tiere in der Lebensmittelproduktion verboten. Vor allem die niederländische Geflügelwirtschaft war vom Fipronil-Skandal betroffen.