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Gescheitert: Holocaust-Leugnerin muss ins Gefängnis

Ursula Haverbeck sitzt am 21. November vor Prozessbeginn mit ihrem Anwalt Wolfram Nahrath im Landgericht in Verden.
Ursula Haverbeck sitzt am 21. November vor Prozessbeginn mit ihrem Anwalt Wolfram Nahrath im Landgericht in Verden.
Foto: dpa

Celle/Verden. Die wegen Volksverhetzung verurteilte Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck muss voraussichtlich ins Gefängnis. Die 89-Jährige scheiterte nach dpa-Informationen vor dem Oberlandesgericht Celle mit einem Revisionsantrag gegen ein Urteil des Landgerichtes Verden, das sie Ende August 2017 wegen Volksverhetzung zu zwei Jahren Haft ohne Bewährung verurteilt hatte.

Keine Rechtsfehler

Bei der Entscheidung des Oberlandesgerichtes sei das Urteil ausschließlich auf mögliche Rechtsfehler überprüft worden, sagte eine Sprecherin des Oberlandesgerichtes am Dienstag auf Anfrage. Diese seien aber nicht festgestellt worden.

Nicht das erste Mal

Damit sei das Urteil rechtskräftig. Haverbeck wurde schon mehrfach wegen Volksverhetzung verurteilt. Wiederholt behauptete sie, dass das Konzentrationslager Auschwitz kein Vernichtungslager, sondern ein Arbeitslager gewesen sei. Aus Sicht der Verteidigung sind die Äußerungen durch das Recht auf freie Meinungsäußerung geschützt.

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Zahl neu ankommender Flüchtlinge geht weiter zurück

Flüchtlinge warten in der Erstaufnahmestelle in Suhl (Thüringen) auf ihre Registrierung. Die Zahl der Asylbewerber ist weiter zurückgegangen.
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Foto: arifoto UG / dpa
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