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40 Tage Verzicht – Darum geht es in der Fastenzeit

Fünf wichtige Tipps für die Fastenzeit

Fünf Tipps für die Fastenzeit

Fünf Tipps für die Fastenzeit

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Mit dem Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit. Woher kommen die sieben Wochen Verzicht bis Ostern? Und was bedeuten sie heute noch?

Berlin.  Der Aschermittwoch ist ein guter Tag für gute Vorsätze. Denn an dem Tag nach dem bunten Karnevalstreiben beginnt - zumindest in den westlichen Kirchen - die Fastenzeit. Wie wäre es mit 40 Tagen ohne Alkohol? Ohne Fleisch? Ohne Süßes? Manche verzichten auf den Fernseher, andere ganz auf Zucker oder Zigaretten.

• Fastenzeit - Wo hat sie ihren Ursprung?

Die sieben Wochen von Aschermittwoch bis Karfreitag beziehen sich auf die Heilige Schrift – in Erinnerung an Jesus, der einer biblischen Erzählung zufolge 40 Tage fastend in der Wüste verbrachte. Christen sollen sich in dieser Zeit auf das Osterfest vorbereiten, das auf die Fastenzeit folgt.

Der Verzicht, etwa auf Fleisch oder Alkohol, gilt dabei als äußeres Zeichen von Buße und Besinnung. „Die Fastenzeit ist die Zeit, Nein zu sagen“, sagt etwa Papst Franziskus. In der katholischen Kirche wird die Fastenzeit auch als "österliche Bußzeit" bezeichnet.

• Wie lange dauert die Fastenzeit 2019?

Die Fastenzeit beginnt in diesem Jahr am 6. März und endet am 19. April. Ihren Höhepunkt erreicht sie traditionell am Karfreitag, mit dem die Fastenzeit endet.

• Fastet man an allen Tagen?

Nein, die Sonntag gelten in der Fastenzeit nicht als Fastentage.

• 40 Tage Fasten - Ist es also egal, worauf man verzichtet?

Die Abwendung vieler Menschen von Glauben und Kirche hat dazu geführt, dass der ursprüngliche Gedanke des Fastens, also die Buße durch Einschränkungen bei Essen und Trinken, immer mehr in den Hintergrund gerückt ist.

So mancher nutzt die Fastenzeit beispielsweise, um den nächsten Diät-Versuch zu starten. Das hat dann aber weniger mit Besinnung als vielmehr mit der ersehnten Kleidergröße zu tun.

• Was sagen die Kirchen dazu?

Die Kirchen versuchen, mit neuen Fastentrends wieder mehr Menschen zu erreichen. Jugendliche sollen das Smartphone beiseite legen, Familien den Fernseher ausgeschaltet lassen, Pendler Fahrrad statt Auto benutzen. Letzteres nennt sich dann „Klimafasten“.

Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) hat sich für die Fastenzeit 2018 das Motto „Zeig dich! Sieben Wochen ohne Kneifen“ ausgedacht – die Gläubigen sollen sich während der Fastenzeit „nicht wegducken“. Und danach?

• Was hat es mit dem Aschekreuz auf sich?

In der katholischen Kirche zeichnet der Priester am Aschermittwoch ein Aschekreuz auf die Stirn der Gottesdienstbesucher. Dieses Kreuz gilt als Symbol der geistigen Reinigung und der Vergänglichkeit. In der Alten Kirche wurden die Büßer am Aschermittwoch öffentlich mit Asche bestreut. Seit dem 10. Jahrhundert hat sich dann das Ritual des Aschekreuzes durchgesetzt.