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Entscheidung verschoben: Wann kommt der neue Feiertag?

Der Reformationstag am 31. Oktober und der 8. März sind die Favoriten (Symbolbild).
Der Reformationstag am 31. Oktober und der 8. März sind die Favoriten (Symbolbild).
Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Hannover. Ein neuer Feiertag für Niedersachen ist bereits seit geraumer Zeit in aller Munde. Nun steht es fest: Über das Thema wird im Landtag in Hannover frühestens im April abgestimmt. Damit wird Niedersachsen deutlich später als andere Bundesländer im Norden eine Entscheidung treffen.

"Ich glaube, dass sich das Kabinett damit irgendwann zwischen Ende Februar und Anfang März beschäftigen wird", sagte Regierungssprecherin Anke Pörksen am Freitag in Hannover. Erst danach kann im Landtag endgültig entschieden werden.

In der Debatte um einen neuen Feiertag favorisiert die SPD/CDU-Landesregierung den Reformationstag am 31. Oktober. Landtagspräsidentin Gabriele Andretta hatte sich dagegen kürzlich für den internationalen Frauentag am 8. März als neuen Feiertag ausgesprochen.

Abstimmung in Hamburg und Kiel

Die Landesparlamente in Hamburg und Kiel planen frühere Abstimmung als Niedersachsen. In Kiel wird bereits am nächsten Donnerstag abgestimmt - dort gibt es eine Mehrheit für den 31. Oktober. Die Hamburgische Bürgerschaft will am 28. Februar den neuen Feiertag beschließen. Dort stehen der 8. März oder der 8. Mai als Tag der Befreiung von Hitler-Deutschland und der 23. Mai als Tag des Grundgesetzes in der Debatte.

In Bremen berät die Bürgerschaft zwar in den kommenden Woche über das Thema, dort wird aber noch nicht mit einer abschließenden Entscheidung gerechnet.