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Ein bisschen Frieden: Preis für Konstantin Wecker

Liedermacher Konstantin Wecker (Archivbild) hat den Göttinger Friedenspreis erhalten.
Liedermacher Konstantin Wecker (Archivbild) hat den Göttinger Friedenspreis erhalten.
Foto: Harald Tittel/dpa

Göttingen. Der Liedermacher Konstantin Wecker (70) und die Redaktion der Zeitschrift "Wissenschaft & Frieden" (W&F) haben den Göttinger Friedenspreis erhalten.

Der gebürtige Münchner Wecker, der der an Feierstunde in der Göttinger Universitätsaula am Samstag nicht teilnehmen konnte, sei unter anderem für sein musikalisches Engagement gegen rechte Gewalt und sein aktives Wirken in der Flüchtlingshilfe ausgezeichnet worden, sagte ein Sprecher der Universität.

Die seit 1983 in Bonn erscheinende Zeitschrift "Wissenschaft und Frieden" untersuche Gewaltursachen, beziehe Position zur Verantwortung der Wissenschaft und thematisiere Wege und Möglichkeiten zur zivilen Konfliktlösung.

Der Friedenspreis, der in diesem Jahr mit jeweils 2.500 Euro dotiert ist, wird von der Stiftung Roland Röhl an Personen oder Gruppen verliehen, die sich durch wissenschaftliche Arbeit oder praktischen Einsatz um den Frieden besonders verdient gemacht haben. Frühere Preisträger waren unter anderem Egon Bahr und Hans Küng.