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Neue Zahlen: Niedersachsen wird immer bunter

Zwei von jetzt fast 777.000 Ausländern in Niedersachsen: Abdul Sow (links) aus Liberia und Marwan Alo aus Syrien lesen in einer Berufsbildenden Schule in Hannover in einem Lehrbuch zur Sprachförderung.
Zwei von jetzt fast 777.000 Ausländern in Niedersachsen: Abdul Sow (links) aus Liberia und Marwan Alo aus Syrien lesen in einer Berufsbildenden Schule in Hannover in einem Lehrbuch zur Sprachförderung.
Foto: Ole Spata/dpa

Hannover. Die Zahl der in Niedersachsen lebenden Menschen mit ausschließlich ausländischer Staatsangehörigkeit ist im vergangenen Jahr um knapp 32.000 auf fast 777.000 gestiegen.

Statistisches Bundesamt liefert Zahlen

Das entspricht nach Angaben des Statistischen Bundesamts einem Anteil von 8,7 Prozent an der Gesamtbevölkerung Niedersachsens. Im Vorjahr lag der Anteil bei 8,5 Prozent. Bundesweit lag der Schnitt Ende 2017 bei 11,3 Prozent.

Die in Relation meisten Ausländer leben in Berlin (17,0) und Bremen (16,8 Prozent), die wenigsten in Mecklenburg-Vorpommern (4,0), Brandenburg (4,1) und Thüringen (4,2 Prozent).

Niveau wie vor Flüchtlingskrise

Im Vergleich zu 2016 erhöhte sich der Ausländeranteil bundesweit um 5,8 Prozent. Damit habe sich das Wachstum der ausländischen Bevölkerung auf dem Niveau von 2013 vor Beginn der Flüchtlingskrise befunden, teilte das Bundesamt mit.

Vor fünf Jahren hatten in Deutschland rund 7,2 Millionen und in Niedersachsen etwa 492.000 Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit gelebt. Der Anteil an der Gesamtbevölkerung lag damals bei 8,3 beziehungsweise 5,8 Prozent.