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Amoklauf in Erfurt: Eine Stadt vergisst nicht

Ein Bild der Gedenkfeier vor dem Gutenberg-Gymnasium im vergangenen Jahr.
Ein Bild der Gedenkfeier vor dem Gutenberg-Gymnasium im vergangenen Jahr.
Foto: Martin Schutt/dpa

Erfurt. Der Amoklauf am Erfurter Gutenberg-Gymnasium ist auch nach 16 Jahren unvergessen. Am heutigen Donnerstag wollen Schüler und Lehrer des Gymnasiums in einer Gedenkstunde vor dem Schulportal an die 16 Menschen erinnern, die bei dem Verbrechen am 26. April 2002 getötet wurden.

Der Amoklauf von Erfurt 2002
Der B

Ein ehemaliger Schüler hatte damals elf Lehrer, eine Referendarin, eine Sekretärin, zwei Schüler und einen Polizisten erschossen. Danach erschoss sich der 19 Jahre alte Schütze selbst. Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) bezeichnete das Verbrechen als einen der schmerzlichsten Tage, den Thüringen erlebt habe.