Welt 

Ganz offiziell: Niedersachsen bildet Schatzsucher aus

Ein Mann sucht mit einem Metalldetektor nach Schätzen - rund 300 Sondergänger gibt es zur Zeit in Niedersachsen (Archivbild).
Ein Mann sucht mit einem Metalldetektor nach Schätzen - rund 300 Sondergänger gibt es zur Zeit in Niedersachsen (Archivbild).
Foto: Jens Büttner/dpa

Hannover. Rund 300 Hobby-Archäologen sind in Niedersachsen mit Genehmigung der Denkmalschutzbehörden als Sondengänger unterwegs. Sie suchen mit ihren Metalldetektoren abgeerntete Felder ab und sind dabei schon auf historische Schätze gestoßen.

"Unter den archäologisch relevanten Funden dominieren mittelalterliche und solche aus der Zeit der Römer und Germanen", sagte Landesarchäologe Henning Haßmann der Deutschen Presse-Agentur. Allerdings seien geschätzte 99 Prozent der Funde neuzeitlicher Metallschrott wie Kronkorken oder Schrauben.

Gegen illegale Schatzsuche und Plünderei

Das Landesdenkmalamt bildet regelmäßig ehrenamtliche Sondengänger in Kursen aus - auch, um der illegalen Schatzsuche und Plünderei von Bodendenkmälern vorzubeugen. Die Kurse seien sehr gefragt, es gebe eine lange Warteliste, sagte Haßmann.

Der Sondergänger-Kurs beim Landesdenkmalamt