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Abschiebezentrum: CDU will Standort in Niedersachsen

Nach dem Willen der CDU-Landtagsfraktion soll mindestens eines der geplanten "Ankerzentren" zur Abschiebung abgelehnter Asylbewerber in Niedersachsen entstehen (Symbolbild).
Nach dem Willen der CDU-Landtagsfraktion soll mindestens eines der geplanten "Ankerzentren" zur Abschiebung abgelehnter Asylbewerber in Niedersachsen entstehen (Symbolbild).
Foto: Stefan Puchner / dpa

Hannover. Die niedersächsische CDU-Landtagsfraktion hat sich dafür ausgesprochen, mindestens eines der vom Bund geplanten Asyl- und Abschiebezentren in Niedersachsen einzurichten. Wichtig sei ein gemeinsamer Schulterschluss von Bund und Ländern, sagte der CDU-Fraktionsvorsitzende Dirk Toepffer am Donnerstag im Landtag.

Das Land solle sich an dieser Diskussion aktiv beteiligen. "Wir haben ein großes Interesse daran, dass mindestens eines dieser Ankerzentren in Niedersachsen errichtet wird." Am Vortag hatte Innenminister Boris Pistorius (SPD) erklärt, für die sogenannten Ankerzentren seien ihm weiterhin keine konkrete Planungen bekannt. Insofern könne das Land sich noch nicht positionieren.

Bad Fallingbostel und Bramsche?

Grundsätzlich würden die Erstaufnahmeeinrichtungen in Bad Fallingbostel und Bramsche aber heute schon eine Vielzahl der Aufgaben möglicher Ankerzentren übernehmen.