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Osnabrück: Daran starb das misshandelte Baby

Nur vier Stunden, nachdem es von der Geburtsstation nach Hause gebracht worden war, wurde das Kind misshandelt (Symbolbild).
Nur vier Stunden, nachdem es von der Geburtsstation nach Hause gebracht worden war, wurde das Kind misshandelt (Symbolbild).
Foto: Ev.-luth. Kirchenkreis Peine

Osnabrück. Das in Osnabrück misshandelte Baby starb an den Schlägen gegen den Kopf. Die Obduktion habe ergeben, dass massive Gewaltanwendung gegen den Kopf die Todesursache war, sagte am Donnerstag Oberstaatsanwalt Alexander Retemeyer.

Der 24 Jahre alte Vater des am 11. Mai geborenen Jungen hatte bei der Polizeivernehmung ausgesagt, das Kind geschlagen zu haben. Er sitzt wegen des Vorwurfs des vollendeten Totschlags bereits in Untersuchungshaft.

Hunde-Attacke erfunden

Das Kind war vergangene Woche nur vier Stunden, nachdem es von der Geburtsstation nach Hause gebracht worden war, misshandelt worden. Zunächst hatten die Eltern eine Beißattacke eines fremden Hundes erfunden, um die schweren Verletzungen des Kindes zu erklären.

Schnell war den Ermittlern aber klar, dass es kein Hundebiss gewesen sein konnte. Gegen die ebenfalls 24 Jahre alte Mutter des Kindes wird laut Staatsanwaltschaft nicht ermittelt.