Welt 

Zoff vor der Polizei: Randale gegen Abschiebung

Die Lage sei unter Kontrolle, betonte die Polizei Göttingen nach einer Demonstration von Abschiebungsgegnern in Göttingen (Archivbild).
Die Lage sei unter Kontrolle, betonte die Polizei Göttingen nach einer Demonstration von Abschiebungsgegnern in Göttingen (Archivbild).
Foto: Swen Pförtner/dpa

Göttingen. Demonstranten aus dem linken Spektrum haben vor der Polizeidirektion Göttingen gegen die geplante Abschiebung eines Mannes aus Simbabwe protestiert. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, versammelten sich zeitweise rund 100 Menschen vor dem Haupteingang des Gebäudes, in das der 33-Jährige nach seiner Abholung aus einer Sammelunterkunft gebracht worden war.

Die Aktivisten selbst sprachen von 130 Demonstranten, die die Zufahrten zur Polizeidirektion blockiert hätten.

Demonstranten in Gewahrsam

Die Polizei widersprach dieser Darstellung. Die Zugänge seien frei, vier Demonstranten seien in Gewahrsam genommen worden, sagte ein Polizeisprecher in der Nacht zum Freitag.

Sie hätten Widerstand geleistet, als sie abgedrängt worden seien. Die Lage sei unter Kontrolle, verletzt worden sei niemand.

Der Mann aus Simbabwe soll laut Polizei nach Norwegen zurückgeschickt werden.

Welt 

Nordkorea bietet trotz Gipfel-Absage weitere Gespräche an

Donald Trump, Präsident der USA, und Kim Jong Un, Machthaber in Nordkorea.
Donald Trump, Präsident der USA, und Kim Jong Un, Machthaber in Nordkorea.
Foto: Ahn Young-Joon / dpa
Trumps Absage des Gipfels sei unerwartet gekommen, heißt es aus Nordkorea. Man wolle aber weiterhin mit den USA im Gespräch bleiben.
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