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Retter aus der Luft: Drohnen können noch mehr

Bad Nenndorf. Ferngesteuerte Drohnen werden immer beliebter. Rund 800.000 der kleinen Fluggeräte gibt es in Deutschland. Einige davon sind sogar mehr nur als ein Spielzeug. Denn auch viele Rettungsdienste setzen auf die Helfer aus der Luft. Allerdings können Drohnen nach momentanem Stand der Technik nur als Ergänzung zum schon vorhandenen Rettungsgerät eingesetzt werden.

Zeitfenster noch zu groß

"Bis eine Drohne einsatzbereit ist, dauert es einfach noch zu lange. Für uns sind die ersten anderthalb Minuten extrem wichtig", sagte Achim Wiese, Pressesprecher der Deutschen Lebens-Rettung-Gesellschaft (DLRG) in Bad Nenndorf. "In der Zeit muss eine hilflose Person aus dem Wasser geholt werden."

In Zukunft könnte sich der Nutzen solcher Drohnen allerdings wandeln. "Wenn die Geräte irgendwann stark genug sind, einen ertrinkenden Menschen aus dem Wasser zu ziehen, dann wäre ich glücklich. Aber bis das noch nicht erreicht ist, zählen wir immer noch auf unsere Schwimmer", so Wiese.