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Auf der Flucht ertrunken: Bremer gedenken Flüchtlingen

Nina Beinssen aus Bremen legt nach einem Gottesdienst zur Einweihung der Gedenkstätte für Menschen, die auf der Flucht nach Europa ertrunken sind, Blumen neben die Gedenktafel des Künstlers Klaus Effern auf dem Friedhof der Evangelischen Kirchengemeinde Arsten-Habenhausen.
Nina Beinssen aus Bremen legt nach einem Gottesdienst zur Einweihung der Gedenkstätte für Menschen, die auf der Flucht nach Europa ertrunken sind, Blumen neben die Gedenktafel des Künstlers Klaus Effern auf dem Friedhof der Evangelischen Kirchengemeinde Arsten-Habenhausen.
Foto: Carmen Jaspersen/dpa

Bremen.  In Bremen ist am Sonntag eine Gedenkstätte für Menschen eingeweiht worden, die auf der Flucht nach Europa ertrunken sind. Der Stein erinnert in seiner Form an Meereswellen und befindet sich an einer frei zugänglichen Stelle auf dem Gelände der Evangelischen Kirchengemeinde Bremen-Arsten.

Menschen benötigten Orte, die ihrer Trauer Raum gäben und an denen sie diese mit anderen teilen könnten, teilte die Gemeinde mit. Verdrängte Trauer könne das Einleben in einem neuen Land und einer fremden Kultur erschweren. Deshalb soll der Stein auch eine Hilfe zur Integration bieten.

Tausende Menschen kamen in den vergangenen Jahren in der Hoffnung auf ein besseres Leben in Europa im Mittelmeer ums Leben.