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Bamf-Skandal: Schutzstatus für 46 Terror-Verdächtige

In der Bremer Bamf-Außenstelle erhielten auch etliche islamistische Gefährder einen Schutzstatus.
In der Bremer Bamf-Außenstelle erhielten auch etliche islamistische Gefährder einen Schutzstatus.
Foto: Carmen Jaspersen/dpa

Bremen.  Seit dem Jahr 2000 haben einem Bericht zufolge mehr als 80 Extremisten über die Bremer Außenstelle des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf) einen Schutzstatus erhalten. Das berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland unter Berufung auf eine Prüfung durch das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV). Deren Beamte hatten 18 000 in Bremen positiv beschiedenen Fällen überprüft.

Gefährder, Geheimdienste...

Demnach fielen 46 Personen mit islamistischem Hintergrund auf, bei denen nicht ausgeschlossen werden könne, dass es sich um terroristische Gefährder handele. Weitere 40 Personen hätten einen ausländischen extremistischen Hintergrund. In drei Fällen bestehe Bezug zu externen Geheimdiensten.

Insgesamt hätten mindestens 115 nachrichtendienstlich relevante Personen einen Schutzstatus erhalten, wie es weiter hieß.