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"Erde an Astro-Alex": Schüler funken zur ISS

Quatschen geht auch aus dem All: Astro-Alex beantwortet Schülern aus Niedersachsen ihre Fragen. (Archivbild)
Quatschen geht auch aus dem All: Astro-Alex beantwortet Schülern aus Niedersachsen ihre Fragen. (Archivbild)
Foto: Dmitri Lovetsky/dpa

Soltau/Osterholz-Scharmbeck. Zwei Schulen aus Niedersachsen werden Ende August Funkkontakt mit der Internationalen Raumstation ISS und dem deutschen Astronauten Alexander Gerst aufnehmen. Das Gymnasium Soltau in der Lüneburger Heide und die IGS Osterholz-Scharmbeck seien bei einem Wettbewerb der Europäischen Weltraumorganisation ESA erfolgreich gewesen, sagte am Mittwoch der Leiter des Gymnasiums Soltau, Volker Wrigge.

Die beiden Schulen haben nun 8 bis 12 Minuten Zeit, abwechselnd Fragen per Sprechfunk an die ISS zu senden. Dazu müssen sie auch untereinander im Funkkontakt stehen. Das solle an diesem Wochenende geübt werden. Die auf Englisch formulierten Fragen der Schüler mussten vorab gesammelt und der ESA zur Genehmigung vorgelegt werden.

Pünktlich zum Schulfest

"Wir sind durch die Amateurfunker und den örtlichen Rotary-Verein darauf aufmerksam geworden", sagte er. Der Vorschlag, sich an dem Wettbewerb zu beteiligen, sei von Lehrern und Schülern mit großer Begeisterung aufgenommen worden. "Zu meinem Erstaunen war die Resonanz sehr groß." Schüler und Lehrer der Jahrgangsstufe elf hätten sich im vergangenen Jahr mit dem Thema beschäftigt, zuerst hatte der NDR darüber berichtet.

Wunschtermin für den Kontakt zur ISS ist der 30. August, weil an dem Tag das Schulfest zum 125-jährigen Bestehen des Gymnasiums Soltau ist. "Das wäre der Sechser im Lotto, wenn das klappen würde", sagte Wrigge. Es könne sich aber auch um einen Tag nach vorne oder hinten verschieben.