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AfD: Ex-Landeschef Hampel kassiert nächste Niederlage

Der frühere AfD-Landesvorsitzende Armin-Paul Hampel nach seiner Niederlage beim Landesparteitag in Braunschweig. Auch beim Bundesparteitag am Samstag in Augsburg holte sich der Politiker eine Abfuhr.
Der frühere AfD-Landesvorsitzende Armin-Paul Hampel nach seiner Niederlage beim Landesparteitag in Braunschweig. Auch beim Bundesparteitag am Samstag in Augsburg holte sich der Politiker eine Abfuhr.
Foto: Julian Stratenschulte/dpa
  • Bundesparteitag der AfD in Augsburg.
  • Delegierten mit Absetzung des alten Landesvorstands einverstanden.
  • Ex-Chef Hampel wehrt sich vergeblich.

Augsburg/Braunschweig. Die AfD hat bei ihrem Bundesparteitag in Augsburg die Absetzung des niedersächsischen Landesvorstandes unter dem Bundestagsabgeordneten Armin-Paul Hampel vom vergangenen Januar bestätigt. 337 der 484 Delegierten stimmten am Samstag für einen entsprechenden Antrag.

Hampel wehrt sich weiter

Hampel hatte zuvor noch versucht, sich gegen diese "drakonische Maßnahme" zu wehren. Er sagte, wenn diese Art des "Durchregierens" in der AfD Schule mache, "dann drehen wir das, wofür wir gestanden haben um. Dann werden wir eine Partei wie alle anderen auch".

Neuwahl in Braunschweig

Der Vorstand des niedersächsischen Landesverbandes war zeitweise so zerstritten gewesen, dass zu Parallelveranstaltungen eingeladen wurde. Der Bundesvorstand setzte den Landesvorstand schließlich ab. Im April unterlag Hampel beim Landesparteitag in Braunschweig in einer Kampfabstimmung. Zur neuen Landesvorsitzenden wurde die AfD-Fraktionsvorsitzende im Landtag von Hannover, Dana Guth, gewählt.