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Belastbare Hinweise: Hat auch Opel betrogen?

Opel-Boss Michael Lohscheller (Archivbild).
Opel-Boss Michael Lohscheller (Archivbild).
Foto: Arne Dedert/dpa

Rüsselsheim. Der Abgasskandal erreicht jetzt offenbar auch Opel. Laut "Bild am Sonntag" (BamS) hat das Kraftfahrtbundesamt (KBA) belastbare Hinweise entdeckt, dass der Autohersteller bei den Abgasen betrogen hat: Die Grenzwerte für Stickoxide sollen um mehr als das Zehnfache überschritten worden sein.

Betroffen sind demnach rund 60.000 Autos (Cascada, Insigna, Zafira) mit der Abgasnorm 6, 10.000 Wagen sind auf deutschen Straßen unterwegs. Die aktuelle Produktion soll nicht betroffen sein.

Bisher hatte Opel immer bestritten, illegale Software verbaut zu haben. Dem BamS-Bericht zufolge müssen die Rüsselsheimer binnen zwei Wochen eine Stellungnahme beim KBA abgeben.