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Mehr Überblick: Feuerwehr startet Überwachungsflüge

Aus Lüneburg und Hildesheim sind die Feuerwehrflugzeuge heute gestartet. (Archivbild)
Aus Lüneburg und Hildesheim sind die Feuerwehrflugzeuge heute gestartet. (Archivbild)
Foto: Philipp Schulze/dpa

Lüneburg. Wegen der hohen Waldbrandgefahr in Niedersachsen sind Flugzeuge der Feuerwehr zu ersten Überwachungsflügen gestartet. Die beiden Maschinen hoben am Mittwoch von den Luftstützpunkten in Lüneburg und Hildesheim ab. An Bord seien neben dem Piloten ein Luftbeobachter und ein Forstmitarbeiter, sagte ein Sprecher des Landesfeuerwehrverbandes in Hannover.

Die weitläufigen Waldgebiete im Nordosten und Süden des Landes sollen bei der lange anhaltenden Trockenperiode und weiter steigenden Temperaturen bis auf weiteres regelmäßig überflogen werden. Die Anforderung dazu kam vom Amt für Brand- und Katastrophenschutz der Polizeidirektion Lüneburg.

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Die kleinen Propellermaschinen bleiben jeweils bis zu zwei Stunden in der Luft, bei Bedarf auch länger. Die Piloten fliegen auf festen Routen die waldreichsten Gebiete ab, können aber unterwegs noch umdirigiert werden. "Das passiert, wenn sich die Leitstellen am Boden nicht ganz sicher über eine verdächtige Rauchentwicklung sind oder die Anfahrtswege für die örtliche Feuerwehr zu weit sind", sagte Olaf Rebmann vom Landesfeuerwehrverband.